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Die Rosa als inklusiver Lernort - den ganzen Tag!

Allgemeine Informationen

Die UN- Behindertenrechtskonvention wurde in Deutschland im Februar 2009 unterzeichnet. Sie beinhaltet folgende Textpassagen:

Gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention werden auch Schüler und Studierende mit  körperlicher oder geistiger Behinderungen an regulären Schulen und Hochschulen unterrichtet.

Das Recht auf inklusive Bildung im Sinne der Konvention ist als individuelles Recht ausgestaltet. Dieses Recht setzt sowohl für den schrittweisen Aufbau eines inklusiven Bildungssystems als auch für den Zugang zu diesem Bildungssystem im Einzelfall verbindliche Maßstäbe. ...

Quelle: UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Die Rosa-Luxemburg-Schule ist eine von 85 Grundschulen, die sich an dem Pilotprojekt "Inklusive Grundschule" beteiligt.

Aufgabe unserer Schule ist es, jeden einzelnen Schüler bestmöglich zu fördern. Es geht vorrangig um die Aufnahme von Schülerinnen und Schüler mit den sonderpädagogischen Förderbedarfen 

  • Lernen
  • Sozial- emotional
  • Sprache 

Bei uns lernen zu diesem Zeitpunkt auch zwei Schüler mit dem Down-Syndrom in der fllexiblen Schuleingangsphase.

"Die Schulen haben eine Brückenfunktion in der zunehmend inklusiven Schullandschaft... (Zitat: Frau Ministerin Münch, MBJS). Das heißt, dass wir unsere Erfahrungen in diesen festgelegten 3 Jahren bis zum Schuljahr 2014/15 an Schulen weitergeben werden.

Ausstattung der Pilotschulen:


Allen Pilotschulen stehen für 5 % der Gesamtschülerzahl 3,5 Lehrerwochenstunden je Schüler als Grundausstattung für "förderdiagnostische Lernbegleitung" und für die sonderpädagogischen Förderbedarfe zur Verfügung. Für Schülerinnen und Schüler mit anderen Förderbedarfen (z.B.geistige Entwicklung werden zusätzliche Lehrerwochenstunden für den gemeinsamen Unterricht und die Einzelförderung bereit gestellt. Die Schülerzahlen pro neugebildeter Klassen sollen den Frequenzrichtwert von 23 KIndern in der Klasse nicht überschreiten. In der Pilotphase werden wir wissenschaftlich begleitet, das Kollegium erhält prozessbegleitende Fortbildungen. Ein Beraterteam (zwei externe Sonderpädagogen) stehen uns in dieser Zeit mit 60 Konsultationsterminne zur Seite.